Zuckerkrankheit - Krankheit - Saglik Lokman

Krankheitsglossar

Zuckerkrankheit

Medizinischer Name (Diabetes mellitus)

Mögliche Symptome

Häufiges Wasserlösen Vermehrter Durst Erhöhte Harnmenge Kalte Füsse Übergewichtigkeit Müdigkeit Erektionsstörung Taubheitsgefühl am Arm Untergewichtigkeit Offenes Bein Übelkeit Schnelle, vertiefte Atmung Probleme des Spürsinns an den Füssen Nicht-heilende Hautwunde Sehschwäche Gewichtsverlust Benommenheit Mundtrockenheit Hautausschlag Desorientierung, zeitliche oder örtliche Juckreiz auf der Haut Krämpfe Hautknötchen Erschwerte Stuhlentleerung Atemnot Weniger als 3 Stuhlgänge pro Woche

Kurzbeschreibung

Bei der Zuckerkrankheit ist der Spiegel des Blutzuckers ständig erhöht, was zur Schädigung kleiner Blutgefässe und somit zu Schäden in verschiedenen Organen wie zum Beispiel den Augen, Nieren, Nerven und dem Herz führen kann.

Beschreibung

Die Zuckerkrankheit, auch Diabetes mellitus genannt, beschreibt eine Erkrankung, bei welcher das körpereigene Hormon Insulin entweder vermindert ausgeschüttet wird oder dessen Wirksamkeit reduziert ist. Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist für die Produktion von Insulin zuständig.

Vorkommen und Beschwerden

Die Zuckerkrankheit infolge verminderter bis fehlender Insulinausschüttung wird als Typ-1-Diabetes (früher auch juveniler Diabetes mellitus genannt) bezeichnet und ist wahrscheinlich eine Autoimmunkrankheit. Dabei richtet sich das Körperabwehrsystem fälschlicherweise gegen den eigenen Körper. Diejenige infolge verminderter Wirksamkeit des Insulins wird als Typ-2-Diabetes (früher auch Altersdiabetes genannt) bezeichnet.

Folgen und Behandlung

Wichtig ist, dass dauerhaft erhöhte Blutzuckerspiegel zur Schädigung der kleinen Blutgefässe in verschiedenen Organen wie zum Beispiel den Augen, den Nieren, dem Herz und den Nerven der Tastempfindung führen, wodurch es zu Einbussen in diesen Organen kommt. Im Falle einer Beeinträchtigung der Nerven der Tastempfindung spricht man von einer Polyneuropathie. Die Behandlung der Zuckerkrankheit erfolgt durch regelmässige Kontrollen des Blutzuckerspiegels sowie durch Medikamente. Dabei werden entweder Insulinspritzen verabreicht oder beim Typ-2-Diabetes können Medikamente, welche die Insulinwirksamkeit oder -ausschüttung verstärken, bereits genügend sein. Wichtig ist die regelmässige Kontrolle des „3-Monats-Zuckers“ (HbA1c) bei ihrem Arzt sowie regelmässige Untersuchungen des Augenhintergrundes beim Augenarzt (Ophthalmologe).

Zu wem kann ich gehen?

Allgemeinmedizin Endokrinologie Pädiatrie

Zurück zum Glossar
Fragen Sie jetzt einen Arzt