Juckende Hautknötchen - Krankheit - Saglik Lokman

Krankheitsglossar

Juckende Hautknötchen

Medizinischer Name (Prurigo)

Mögliche Symptome

Hautknötchen Juckreiz auf der Haut Bläschenbildung an einer Hautstelle Krustenbildung

Kurzbeschreibung

Prurigoerkrankungen sind eine Gruppe von Hautkrankheit, welche verschiedene Ursachen haben und sich als Gemeinsamkeit den Ausbruch von blassen, kuppelförmigen Papeln haben. Ein starker Juckreiz kann als Hauptsymptom auftreten. Es gilt zu beachten, dass starker Juckreiz als Symptom, wie es bei vielen anderen Hautkrankheiten vorkommt, ebenfalls als „Pruritus“ bezeichnet wird. Ein Dermatologe sollte zur weiteren Untersuchung aufgesucht werden.

Beschreibung

Prurigo ist ein allgemeiner Begriff, welcher stark juckende Hautknötchen beschreibt. Es gibt verschiedene Prurigoerkrankungen, die zwei typische Formen der Hautwunden aufweisen: Primäre Prurigo-Wunden sind kuppelförmige Papeln. Sekundäre Prurigo-Wunden sind schuppenartige Schorfen, aufgekratzte Papeln oder verdickte, dunkle Pigmentflecken. Beide führen zu starkem Juckreiz.

Vorkommen und Beschwerden

Es gibt verschiedene Typen von Prurigoerkrankungen, 1) Prurigo Simplex (subacuta): symmetrisch verteilte, stark juckende, kleine, kuppelförmige Beulen. Sie treten häufig bei Frauen mittleren Alters an den Streckseiten der Arme und Beine, sowie an Gesäss und Schultern auf. 2) Prurigo Nodularis: warzenartige, harte Knoten. Sie gehen oft mit gesteigerter Pigmentierung einher. Ursache ist meist monate- oder jahrelanges Kratzen. 3) Prurigo Pigmentosa: juckender Ausschlag mit einer netzartigen Pigmentierung. Prurigo wird mit anderen Hautkrankheiten oder Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, wie z.B. Neurodermitis, Nesselsucht, Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen, HIV, chronischem Nierenversagen, Hodgkin-Lymphom oder andere Lymphome, Drogenmissbrauch oder Schädigung der Rückenmarksnerven.

Folgen und Behandlung

Die Behandlung von Prurigo beinhaltet üblicherweise die folgenden Wirkstoffe: 1) Glukokortikoide, 2) Antihistamine, 3) intraläsionale Kortikosteroide, 4) systemische Kortikosteroide, 5) Dapson und 6) Lichtbehandlung. In einigen schwerwiegenden Fällen kann es notwendig sein, Immunsuppressiva wie Methotrexat, Azathioprin und Ciclosporin zu verwenden. Die Medikation wird vom jeweiligen Zustand und der zugrunde liegenden Krankheit abhängen. Es ist wichtig, sicherzustellen, dass man eingehend vom Dermatologen beraten wird, um die bestmögliche Behandlung zu erhalten.

Zu wem kann ich gehen?

Dermatologie Pädiatrie

Zurück zum Glossar
Fragen Sie jetzt einen Arzt