Hirnhautentzündung - Krankheit - Saglik Lokman

Krankheitsglossar

Hirnhautentzündung

Medizinischer Name (Meningitis)

Mögliche Symptome

Nackensteifigkeit Kopfschmerzen Übelkeit Erbrechen Fieber Nackenschmerzen Benommenheit Schläfrigkeit mit spontaner Einschlafneigung Desorientierung, zeitliche oder örtliche Müdigkeit Lichtüberempfindlichkeit Lähmung Hautausschlag Lymphknotenschwellung am Hals Gliederschmerzen Schüttelfrost Ruhelosigkeit

Kurzbeschreibung

Die Meningitis beschreibt eine Entzündung der Häute, die das Hirn und das Rückenmark umgeben. Die Schwellung, welche durch Meningitis ausgelöst wird, beginnt meistens mit plötzlichen Symptomen wie Kopf- und Nackenschmerzen, Fieber und Lichtempfindlichkeit und sie erfordert sofortige Behandlung durch einen Arzt.

Beschreibung

Meningitis ist eine Entzündung der Hirnhäute und wird in den meisten Fällen durch eine bakterielle oder Virusinfektion verursacht. Sie kann seltener auch durch eine Pilz-Infektion verursacht sein. Einige Fälle von Meningitis verbessern sich in einigen Wochen ohne Behandlung, während andere eine zunehmende Antibiotikabehandlung benötigen, da sie lebensbedrohlich sein können. Eine frühzeitige und sofortige Behandlung von bakterieller Meningitis kann schwerwiegende Komplikationen verhindern.

Vorkommen und Beschwerden

Eine Hirnhautentzündung tritt gehäuft bei Kleinkindern und Jugendlichen sowie älteren Menschen mit einer Immunschwäche auf. Meist beginnt sie plötzlich mit Kopf- und Nackenschmerzen, Reizüberempfindlichkeit (gegen Licht und Schmerz), Fieber sowie Übelkeit.

Folgen und Behandlung

Treten an den Beinen oder anderen Körperteilen rötliche Einblutungen in die Haut (sogenannte Petechien) auf, ist dies ein absoluter Notfall. Eine akute bakterielle Meningitis ist eine schwerwiegende Erkrankung, die dringend mit intravenös zu verabreichenden Antibiotika sowie Kortikosteroiden behandelt werden muss, um mögliche Komplikationen wie Krampfanfälle und Hirnschwellungen zu reduzieren sowie die Genesung sicherzustellen. Ärzte können Antibiotika mit einem hohen Spektrum empfehlen, bis sie den genauen Grund der Krankheit kennen. Virale Meningitis kann durch Antibiotika nicht geheilt werden und die meisten Fälle verbessern sich ohne Behandlung in einigen Wochen. In der Regel werden leichte Fälle der viralen Meningitis mit rezeptfreien Schmerzmitteln behandelt, um die Schmerzen des Betroffenen im ganzen Körper zu lindern und das Fieber zu reduzieren. Dies wird begleitet von reichlich Flüssigkeit und Bettruhe. Ärzte können eine Antikonvulsiva verschreiben, so dass die Anfälle besser kontrolliert werden können und Kortikosteroide, um die Schwellung im Gehirn zu reduzieren. Chronische Meningitis wird entsprechend der zugrunde liegenden Ursache behandelt. Antimykotische Medikamente zur Behandlung von Pilz-Meningitis werden verwendet, wenn die Ursache von einem Labor bestätigt wird.

Zu wem kann ich gehen?

Infektiologie Innere Medizin Pädiatrie

Zurück zum Glossar
Fragen Sie jetzt einen Arzt