Halbseitenkopfschmerz - Krankheit - Saglik Lokman

Krankheitsglossar

Halbseitenkopfschmerz

Medizinischer Name (Migräne)

Mögliche Symptome

Benommenheit Erbrechen Geräuschempfindlichkeit Gesichtsfeldausfall Gesichtslähmung Gesichtsschmerzen Kopfschmerzen Kribbeln Halo Lichtüberempfindlichkeit Müdigkeit Probleme des Spürsinns am Gesicht Übelkeit Schwindel Konzentrationsschwierigkeiten Wortfindungsstörung Bauchschmerzen Schwarzwerden vor den Augen Ohnmächtig fühlen

Kurzbeschreibung

Die Migräne ist eine bestimmte Form von halbseitigen Kopfschmerzen. Die Migräne kommt häufig anfallsweise und gelegentlich zusammen mit anderen Beschwerden (wie zum Beispiel Lichtempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen) vor. Mit medikamentöser Behandlung kann eine Reduktion der Schmerzen und eine Verminderung der Anfallshäufigkeit erreicht werden.

Beschreibung

Die Migräne ist eine spezielle Form von Kopfschmerzen, welche in Anfällen (auch Attacken genannt) vorkommt und sich typischerweise auf eine Schädelhälfte beschränkt. Es gibt verschiedene Arten von Migräne mit unterschiedlichen Anzeichen oder Symptomen. Ein Migräneangriff ist schwer vorherzusagen, aber eine Person kann oft den Beginn eines Angriffs spüren, da die Stadien klar definiert sind. Jeder Angriff findet in vier bis fünf Phasen statt, einschliesslich einer Warn- oder Vorwarnphase, einer Aura (fokale zerebrale Störung), die möglicherweise nicht vorhanden ist, pochendem Kopfschmerz, der die Hauptphase des Angriffs darstellt, Auflösung und Nach-, bzw- Postdrom- oder Erholungsphase. Es ist nützlich, diese Phasen zu erkennen, die in Kombination oder isoliert auftreten können. Der Schweregrad und die Länge jeder Phase kann variieren und die Kombination der Phasen kann sich zwischen den Angriffen ändern. Die Einnahme von Medikamenten vor den Symptomen kann den Angriffseffekt lindern. Ein Kind hat oft einen kurzen Migräneangriff im Vergleich zu einem Erwachsenen, der es für längere Zeit erleben wird.

Vorkommen und Beschwerden

Migränebeschwerden sind häufig und treten vermehrt bei Frauen auf. Die Patienten beklagen sich über pulsierende Kopfschmerzen im Bereich der Schläfe, der Stirn und über den Augen, welche sich bei körperlicher Betätigung verschlimmern. Ein Anfall dauert typischerweise mehrere Stunden und kann sich durch eine Vorbotenphase ankündigen. Im Anfall treten häufig eine Licht- und Geräuschempfindlichkeit auf, seltener kommt es zu Übelkeit und Erbrechen. Bei gewissen Betroffenen kommt es Sehstörungen mit Flimmern, Gesichtsschmerzen oder zu Gefühlsstörungen am Körper. Die Patienten wünschen sich meist einen stillen, dunklen Raum um sich zurückzuziehen.

Folgen und Behandlung

Die Behandlung erfolgt im Anfall durch schmerzlindernde Medikamente (NSAR, Paracetamol) oder spezifische Migränemittel (Triptane). Zur Verhütung oder Verminderung von weiteren Anfällen werden verschiedenste Substanzen und Methoden eingesetzt, welche vom Facharzt verschrieben werden. Manche Patienten profitieren zudem von alternativen Heilmethoden wie Akupunktur.

Zu wem kann ich gehen?

Innere Medizin Neurologie Pädiatrie

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