Demenz vom Alzheimer-Typ - Krankheit - Saglik Lokman

Krankheitsglossar

Demenz vom Alzheimer-Typ

Medizinischer Name (Alzheimer-Krankheit)

Mögliche Symptome

Desorientierung, zeitliche oder örtliche Mundtrockenheit Vergesslichkeit Erinnerungslücke Wortfindungsstörung Müdigkeit Kopfschmerzen Lernschwierigkeiten

Kurzbeschreibung

Die Alzheimer-Krankheit betrifft überwiegend ältere Leute und kennzeichnet sich durch eine fortschreitende Unfähigkeit der Betroffenen, höhere Hirnleistungen (wie zum Beispiel Gedächtnis, Sprache und Orientierung) zu erbringen. Sie ist die häufigste Ursache einer Demenz.

Beschreibung

Die Alzheimer-Krankheit, welche nach ihrem Entdecker benannt ist, betrifft überwiegend ältere Leute und kennzeichnet sich durch einen fortschreitenden Verlust von Hirnzellen und folglich durch eine fortschreitende Unfähigkeit der Betroffenen, höhere geistige Funktionen wahrzunehmen. Diese Unfähigkeit wird auch Demenz genannt und betrifft bei der Alzheimer-Krankheit vor allem das Gedächtnis, die Sprache, das Planen, das Handeln und die Orientierung.

Vorkommen und Beschwerden

Die Alzheimer-Krankheit betrifft Frauen häufiger und beginnt meist nicht vor dem 65. Lebensjahr. Es ist bekannt, dass gewisse Gene die Chancen einer Person, Alzheimer zu entwickeln, verringern oder erhöhen. Medizinische Erkrankungen wie Fettleibigkeit, hoher Cholesterinspiegel, hoher Blutdruck, Herzprobleme, Schlaganfall und Diabetes im mittleren Alter können das Risiko für die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit und vaskulären Demenz erhöhen. Es ist ebenfalls wichtig, Depressionen frühzeitig zu behandeln. Ein gesunder Lebensstil wie regelmässige körperliche Bewegung, gesunde, ausgewogene Ernährung bei gesundem Gewicht, mässiger Alkoholkonsum und nicht zu rauchen können das Risiko der Entwicklung der Erkrankung reduzieren. Alzheimer ist eine fortschreitende Erkrankung. Dies bedeutet, dass im Laufe der Zeit mehr Teile des Gehirns beeinträchtigt werden und dies führt zu weiter auftretenden Symptomen der Krankheit. Diese zu Beginn milden Symptome können sich verschlimmern und das tägliche Leben beeinträchtigen. Einige Symptome der Alzheimer-Krankheit sind häufig, aber man muss bedenken, dass jede Person einzigartig ist. Der Zustand wird nicht genau gleich von zwei verschiedenen Personen erlebt. Bei den meisten Patienten sind Gedächtnislücken die ersten Symptome. Die betroffene Person wird im Alltag alltägliche Gegenstände wie Brillen und Schlüssel verlieren oder neue Informationen nicht mehr aufnehmen und sich nicht an die letzten Ereignisse oder Gespräche erinnern. Sie wird Schwierigkeiten haben, das passende Wort zu finden, das Datum oder den Tag vergessen oder verwirrt sein. Viele Menschen verlieren das Interesse an Hobbys und Aktivitäten und werden zurückgezogen. Mit fortschreitender Krankheit kann der Patient alltägliche Aufgaben wie Körperhygiene, Anziehen oder Essen und Trinken nicht mehr wahrnehmen. Darüber hinaus können Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Reizungen, Unruhe, Parkinsonbeschwerden oder Depressionen die Krankheit begleiten. Die Krankheit kann besonders tragisch für Freunde und Familie sein, die plötzlich vom Patienten nicht mehr als solche erkannt werden.

Folgen und Behandlung

Es existiert heutzutage leider noch keine Behandlung, welche die Alzheimer-Krankheit zu heilen vermag. Es gibt jedoch Medikamente, welche die Beschwerden der Demenz mildern können und somit Alzheimer-Kranken erlauben, länger selbständig zu bleiben und mit seinem Umfeld zu interagieren. Es ist vorteilhaft für eine Person welche Alzheimer hat, mit Aktivitäten weiterzumachen, die sie geniessen, wie Lesen oder Lösen von Rätseln, Teilnahme an Sitzungen, die ihren Geist stimulieren und das Wohlbefinden, Stimmung und Gedächtnis aufrechterhalten.

Zu wem kann ich gehen?

Innere Medizin Neurologie Pädiatrie

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